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01 Februar 2013

Bushwick

Grias God beianand,

Claudia und ich beschreiten ja momentan den Weg raus aus der sozialen Verwahrlosung. Was hilft da besseres als seine Stadt zu entdecken. Zum Beispiel: Bushwick! Bushwick ist ein Stadtteil in Brooklyn, liegt östlich von Williamsburg und ist deshalb besonders gut mit den M/J/L Linien zu erreichen. Man munkelt ja schon seit längerem, dass dieser Stadtteil am Aufblühen ist und Williamsburg als Hipsterhochburg ablösen wird. Selbst ZDF Phoenix hat schon eine Doku über Bushwick gedreht. (für den Interessierten: ZU(R)DOKU hier lang bitte schön) Vielleicht ist Bushwick ja schon verblüht. Das müssen wir unbedingt heraus finden. Bushwick ist bekannt für seine Künstlerszene. Jede Menge Künstler haben ihre Ateliers entlang der Bogart Street angesiedelt und sich in den wirklich schönen Lofts reichlich Platz geschafft, um mit ihrem fair gehandeltem Wasserfarbenmalkästen zu beschäftigen. Beispielsweise das 56 Bogartstreet, oder die Galerie von Rafael Fuchs. Allerdings bleibt uns sonst nicht wirklich viel zur BogArt Street zu sagen außer vielleicht...seht selbst.  




In einer Nebenstraße der Bogart Street befindet sich Roberta's Pizzeria. Eigentlich ein Laden in dem man gegessen haben soll, da die Pizzen wirklich lecker sein sollen. Von Außen sieht Roberta's aus wie halb fertig, innen allerdings, riecht Roberta's dann besser als sie von Außen aussieht. Nun ja, ich fahre keine 30 Minuten U-Bahn, um dann 45 Minuten auf eine Pizza zu warten. Sorry Roberta, f..k you!

Nach dieser kulinarischen Enttäuschung ziehen wir weiter durch Straßen von Bushwick und sind doch sehr überrascht auf eine Menge Streetart zu treffen. So finden wir zum Beispiel diese schönen Kunstwerke.
Hier zum Beispiel Kunst von ROA.





Auf unserem Streifzug durch Bushwick fällt uns dann ein altes Lagerhaus auf, The Loom. Hier sind kleine Geschäfte zu vermieten und auch bereits vermietet. Man findet im Loom bereits Artikel, die auch in Williamsburg angeboten werden. Claudia wurde sofort von diesem Geschäft angezogen. Im Brooklyn Yarn Cafe versorgt sich der begeisterte Handarbeiter (kann man das so sagen?) mit dem nötigen Material und kann gleichzeitig Rezepte für Cupcakes ausprobieren.



Auf unserer Reise beschreiten wir nun die Knickerbocker Avenue. Eine Strasse mit jeder Menge Second Hand Läden, so dass wir nach gefühlten 5 Stunden Mäntel und Jacken probieren von Hunger und besonders verdächtigem Juckreiz geplagt in der Mominette einkehren. Bisher waren uns keine signifikanten Mengen an Hipstern über den Weg gelaufen. Konnten sie auch gar nicht, die waren ja alle in der Mominette brunchen.


Mit gefüllten Bäuchen geht es dann weiter  Richtung Osten auf der Knickerbocker Avenue. Besonders auffällig ist die sich immer stärker ändernde Zusammensetzung der Bushwicker. Immer mehr hat man das Gefühl Spanisch sprechen zu müssen. Da sich unserer spanischer Wortschatz auf etwa 10 Wörter beschränken lässt und man allein für den Kauf einer Flasche Wasser solide 2000 Vokabeln braucht, wird schnell klar, dass wir unseren Durst hier nicht stillen können. Auf zur nächsten Subway Haltestelle und zurück auf die Insel. Mit der M und der J Linie geht es über den Dächern von Bushwick zurück Richtung Manhattan. Der Ausblick der sich uns biete ist fantastisch. Sollte jeder einmal gemacht haben. Schöner Trip!


Bleibt zu sagen: Bushwick ist noch nicht verblüht. Wir kommen sicher wieder, vielleicht sogar mit verbessertem Spanisch. Bis dahin, allen einen schönen Start ins Wochenende.

Hasta pronto mis amigos, disfruta del queso viejo. Weon!

1 Kommentar:

  1. "Si comes el queso..." ;-)
    Knickerbocker Avenue - allein schon wegen dem Namen wäre ich da hin gefahren :-)

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