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24 Februar 2013

Niagara Falls

Anläßlich unseres zweiten Hochzeitstages haben wir uns am vergangenen Wochenende einen kleinen Ausflug an die Niagara Fälle organisiert. Neuerlich buchen wir auch nur die besonders teuren Trips, da die Ausrede "wir holen unsere nie gehabten Flitterwochen nach" immer wieder sehr gut funktioniert. Standesgemäß haben wir uns also eine Suite mit Whirlpool und Kamin gemietet. Auf die Fallsview vom Zimmer und Limousinenservice haben wir aber aus Kostengründen dann doch verzichtet. Nach 8stündiger Autofahrt haben wir alle Visapapiere prüfen lassen, eifrig Fragen über unerlaubten Waffenbesitz beantwortet und die Grenze ins kanadische Niagara Falls, Ontario überquert. Wir waren ja nicht für die Bärenjagd angereist, allenfalls um ein paar Lachse zu fischen und im Casino unser Geld zu verzocken.
Das faszinierende Naturspektakel wird gleichermaßen auf amerikanischer sowie kanadischer Seite untermalt von überaus touristisch glitzerndem Antlitz. Bei Nacht sind die Wasserfälle bunt erleuchtet und strahlen mit den Lichtern der Casinos und Vergnügungsmeilen um die Wette. Eisige Temperaturen und eine Menge Schnee halten die Touristen selbst um diese Jahreszeit nicht fern. Man möchte sich das garnicht im Sommer vorstellen. Leider war jetzt alles zugefroren und die Bootstour mit der Maid of Mist nicht verfügbar. Schade. Alternativen haben sich dennoch geboten. Wir sind stattdessen am nächsten Morgen auf den Skylon Tower zum Brunchen gefahren. Von dort aus hat man die perfekte Sicht auf die Wasserfälle und kann bei guten Wetter sogar Toronto erahnen. Man muss zugeben, dass die Kanadier ausnahmsweise gewonnen haben in der Schlacht um die Aussicht.

















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