hast dir ja einen ganz schönen Ort zum Regieren ausgesucht. Bißchen ruhig vielleicht, meinste nicht? Als mächtigster Mann der Welt arbeitest du also in einem 600,000 Seelen Örtchen. Dem gestressten Besucher aus New York City kommt das zumindest sehr relaxt vor. Vielleicht lag das aber auch an dem heiligen Thanksgiving Feiertag. Keine Sirenen, kein Gestank, saubere Gehwege und diese vor allem so breit, dass auch 2 dicke Regierungsbeamte bequem aneinander vorbeigehen könnten. Wunderbar entspannt diese Stadt. Allerdings in einigen Punkten auch etwas rückständig. Im Taxi kann man beispielsweise nur cash zahlen und die Geschäfte schließen tatsächlich um 6 Uhr abends. Das kann richtig in Stress ausarten, wenn man sich dem als verwöhnter Einwohner New Yorks stellt. Wir haben also wieder einmal festgestellt, dass es den Luxus bargeldlos zu jeder Uhrzeit alles haben zu können nicht überall gibt. Eher desaströs lief auch unsere Anreise ab. Ohne Ankündigung wurde die Abfahrtshaltestelle unseres Reiseveranstalters einfach verlegt.
Nach kurzer Suche sind wir mit Verspätung am richtigen Abfahrtsort angelangt, da war unser Bus natürlich schon weg. Dem Einreihe-Angestellten (ist ja hier so üblich, dass es überall Einen gibt, der Leute in die richtige Schlange einweist) haben wir es jedenfalls erstmal gezeigt und waren dann schwupps eine halbe Stunde später an vorderster Front für den nächsten Bus. Wir haben ihm natürlich nicht verraten, dass wir schon ganz ursprünglich eine halbe Stunde zu spät an der ersten Haltestelle eingetroffen sind. Macht auch nix - lesson learned - Fresse aufreißen!
Das ist das unwissentlich-zu-spät-komm-Gesicht!
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